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Der erste Bürotag mit Hund: So wird er entspannt statt chaotisch

Der erste Bürotag mit Hund ist aufregend.

Für dich, weil du hoffst, dass alles klappt.
Für dein Team, weil alle neugierig sind.
Für deinen Hund, weil plötzlich alles neu ist.

Genau deshalb sollte dieser Tag nicht spontan passieren. Und er sollte auch kein Härtetest werden.

Ein guter erster Bürotag ist kurz, ruhig und gut geplant.

Weniger ist am Anfang mehr

Viele möchten dem Hund direkt alles zeigen: Büro, Küche, Meetingraum, Kollegen, Flur, Wassernapf.

Für Menschen klingt das nett. Für Hunde kann es schnell zu viel sein.

Neue Gerüche, fremde Menschen, Geräusche, Türen, Bewegungen. Wenn dann noch alle den Hund begrüßen wollen, ist die Aufregung perfekt.

Besser: Dein Hund sieht am ersten Tag wenig und erlebt dafür viel Ruhe.

Vor dem Büro: ruhig bewegen

Vor dem Bürotag sollte dein Hund sich lösen und etwas ankommen können. Ein ruhiger Spaziergang ist ideal.

Keine wilde Spielrunde, kein Ballwerfen, kein hektisches Auspowern. Ein hochgedrehter Hund kommt im Büro oft schlechter zur Ruhe.

Pack lieber vorher alles ein, was du brauchst: Decke, Wasser, Napf, Leine, Kotbeutel, Futter, Kauartikel, Handtuch und Reinigungsmittel für den Notfall.

Der erste Bürotag mit Hund: So wird er entspannt statt chaotisch

Direkt zum Ruheplatz

Im Büro geht ihr nicht erst auf große Entdeckungstour. Gehe direkt zu deinem Arbeitsplatz und zeige deinem Hund seinen vorbereiteten Ruheplatz.

Dort darf er ankommen. Vielleicht mit einer Schleckmatte, einem Kauartikel oder ein paar Futterstücken auf der Decke.

Der Platz sollte ruhig liegen, nicht mitten im Weg und möglichst vorbereitet sein, bevor dein Hund kommt.

Keine Begrüßungsparty

Das ist wahrscheinlich der schwerste Punkt: Am ersten Tag sollte dein Hund nicht von allen begrüßt werden.

Nicht ansprechen.
Nicht locken.
Nicht streicheln.
Nicht füttern.

Das wirkt für Menschen vielleicht etwas unhöflich, hilft vielen Hunden aber enorm. Sie müssen nicht sofort auf fremde Menschen reagieren und können erstmal verstehen, wo sie gelandet sind.

Kontakt kann später immer noch entstehen, wenn der Hund entspannt ist.

Kurz bleiben

Der erste Bürotag muss nicht acht Stunden dauern. Oft reichen 30 bis 60 Minuten völlig aus.

Achte darauf, ob dein Hund Futter nehmen kann, sich orientiert, vielleicht kurz liegt und nicht dauerhaft gestresst wirkt.

Der beste Moment zum Gehen ist nicht, wenn es kippt. Sondern bevor es zu viel wird.

Nach dem Bürotag kurz reflektieren

Schau dir danach ehrlich an:

War dein Hund zuhause völlig erschöpft?
War er überdreht?
Konnte er im Büro zur Ruhe kommen?
Gab es Auslöser?
War die Zeit zu lang?
Muss der Platz angepasst werden?

So kannst du den nächsten Bürotag besser planen.

Fazit

Der erste Bürotag sollte kein großer Auftritt sein. Er sollte ruhig, kurz und positiv bleiben.

Wenn dein Hund das Büro von Anfang an mit Sicherheit statt mit Aufregung verbindet, habt ihr eine viel bessere Grundlage für alles, was danach kommt.

Im Onlinekurs „Hund im Büro – Pawfriendly Office“ bekommst du konkrete Praxisübungen und einen Trainingsplan für den ersten Bürotag und die Eingewöhnung.

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