Meditieren mit Tieren – warum?
Kennst du das auch? Die Tage fliegen nur so vorbei und zack ist schon wieder eine Woche rum. Zwischen all den To Do’s im Alltag versorgst du bestmöglich deine geliebten Tiere.
Während dem Gassigehen noch kurz die News checken.
Während das Pferd frisst noch schnell eine Sprachnachricht beantworten.
Telefonieren, während du nebenbei ein bisschen mit deiner Katze spielst oder sie auf deinem Schoß schläft.
Und vielleicht geht es dir so wie mir, dass dir zwischendurch bewusst wird, wie kostbar eigentlich eure gemeinsame Zeit ist und du verspürst den Wunsch, mehr achtsame Zeit mit deinem Tier zu verbringen.
Zeit, in der ihr eure tiefe Verbundenheit wieder fühlen könnt.
Meditieren mit Tieren ist eine Möglichkeit, gemeinsam echte Quality Time zu verbringen.
In der Entspannung geschieht etwas ganz und gar magisches – ihr stimmt euch aufeinander ein. So als würdet ihr euch auf gewisse Weise synchronisieren. Gemeinsame Meditation fördert das gegenseitige Verständnis und Vertrauen. Ihr könnt gemeinsam tief durchatmen und Druck und Anspannung loslassen.
Warum Tiere uns zeigen, wie Entspannung wirklich aussieht
Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass Tiere ganz selbstverständlich im Moment leben. Sie denken nicht darüber nach, was gestern passiert ist oder was morgen noch erledigt werden muss. Sie analysieren nicht den Tag und planen nicht den nächsten Urlaub. Wenn sie schlafen, dann schlafen sie. Wenn sie spielen, dann spielen sie. Und wenn sie einfach nur neben dir liegen, dann sind sie vollkommen präsent.
Genau deshalb fällt es vielen Tieren erstaunlich leicht, in einen entspannten Zustand zu kommen. Wir Menschen dagegen tragen häufig eine innere Unruhe mit uns herum. Während unser Körper bereits beim Spaziergang ist, kreisen unsere Gedanken noch um die Arbeit, die Einkaufsliste oder die nächste Nachricht auf dem Handy.
Gemeinsame Meditation lädt uns ein, wieder dort anzukommen, wo unsere Tiere schon längst sind: im Hier und Jetzt.
Was während einer gemeinsamen Meditation passiert
Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dein Hund sich entspannt neben dich legt und du automatisch ebenfalls ruhiger wirst. Oder deine Katze beginnt zu schnurren und plötzlich merkst du, wie sich deine Schultern entspannen. Diese gegenseitige Beeinflussung erleben viele Tierfreunde jeden Tag, meist ohne bewusst darauf zu achten.
Während einer gemeinsamen Meditation wird genau dieser Moment bewusst geschaffen. Ihr nehmt euch Zeit füreinander. Eure Atmung wird ruhiger, euer Nervensystem darf herunterfahren und ihr schenkt euch gegenseitig eure ungeteilte Aufmerksamkeit. Dadurch entsteht oft ein Gefühl tiefer Verbundenheit, das im hektischen Alltag leicht verloren geht.
Ihr müsst nichts leisten
Das Schöne daran ist: Es gibt kein Ziel. Dein Hund muss nicht stillsitzen. Dein Pferd muss keine besondere Übung machen. Deine Katze entscheidet vielleicht nach zwei Minuten, dass sie lieber woanders hingehen möchte.
Und genau das ist vollkommen in Ordnung.
Meditieren mit Tieren bedeutet nicht, etwas perfekt zu machen. Oder dass es in deinem Kopf vollkommen still wird und keine Gedanken mehr auftauchen dürfen. Es bedeutet, gemeinsam einen Raum entstehen zu lassen, in dem ihr einfach sein dürft. Ohne Erwartungen. Ohne Druck. Ohne Leistung. Einfach nur zusammen sein.
Eine kleine Auszeit für euch beide
Viele Menschen denken bei Meditation an lange Sitzungen von einer halben Stunde oder mehr. Dabei reichen oft schon 10 oder 15 Minuten.
15 Minuten, in denen dein Handy ausgeschaltet bleibt.
15 Minuten, in denen dein Tier deine volle Aufmerksamkeit bekommt.
15 Minuten, in denen ihr gemeinsam zur Ruhe kommt.
Gerade diese kleinen Inseln im Alltag können langfristig einen großen Unterschied machen – für dich genauso wie für dein Tier. Es geht nicht darum, dein Tier zu verändern. Viele wünschen sich, dass ihr Tier entspannter, gelassener oder ausgeglichener wird. Doch Meditation ist kein Training und keine Methode, um Verhalten zu kontrollieren. Vielmehr schafft sie einen Raum, in dem ihr euch beide entspannen dürft. Interessanterweise verändert sich dadurch manchmal ganz von selbst etwas. Nicht, weil wir unser Tier beeinflussen wollen, sondern weil wir beginnen, wirklich präsent zu sein. Gerade sensible Tiere reagieren oft sehr fein auf diese ruhige, achtsame Atmosphäre.
Eine persönliche Erfahrung
Ich liebe diese gemeinsamen Momente mit meinen Tieren, weil dabei ganz viel innere Ruhe und Klarheit entstehen. Manchmal legt sich meine Katze einfach dicht an mich. Manchmal kann mein Pferd für einen Moment die Augen schließen. Und manchmal atmen wir beide sogar gleichzeitig tief durch. Synchron, aufeinander eingestimmt. Ohne etwas tun, erledigen oder leisten zu müssen. Für mich sind genau das die Momente, in denen ich unsere Verbindung am stärksten spüre. Unser Verbindung, unsere Liebe.
Genau deshalb habe ich meinen Minikurs „Meditieren mit Tieren“ entwickelt.
Ich möchte dir zeigen, dass gemeinsame Meditation weder kompliziert noch zeitaufwendig sein muss. Dafür habe ich drei wunderschöne Audio-Meditationen kreiert, die dich Schritt-für-Schritt anleiten.
„Meditieren mit Tieren“ soll kein weiterer Punkt auf deiner To-Do-Liste werden, damit du das Gefühl hast, wirklich alles für dein Tier zu tun. Es kann stattdessen etwas werden, bei dem du die Erfahrung machst, wow, davon will ich bitte mehr in meinem Alltag! Bewusste Moment, die euch wieder daran erinnern, wie besonders eure Verbindung eigentlich ist.
Habe ich dein Interesse geweckt? Dann findest du hier alle Infos zu meinem Online-Kurs „Meditieren mit Tieren“.
Deine Dozentin,
Sabrina Blessing
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