Sterbebegleitung mit Bachblüten

Sterbebegleitung mit Bachblüten

Wenn wir einen Hund in unserer Familie aufnehmen ist es oft ein Welpe oder ein junger Hund. Zu diesem Zeitpunkt denken wir nicht an graue Haare oder Altersbeschwerden und schon gar nicht an den Tod des geliebten Hundes. 

Wir gehen mit dem Hund in die Hundeschule, absolvieren mit ihm gemeinsam die ein oder andere Prüfung, manche sind aktiv im Sport, andere sind Typ „Couchpotatoe“. Ganz egal wie wir die Zeit mit unseren Hunden verbringen – wir sollten sie so intensiv wie möglich nutzen, denn sie ist begrenzt. 

Irgendwann kommt die Zeit, wo wir die ersten grauen Haare um die Schnauze entdecken, der Gang ist nicht mehr so rund wie gewohnt, die Pausen beim Spaziergang werden länger, die Gassirunden etwas kürzer, die Kraft des Augenlichtes nimmt ab, die Alters-Sturheit dafür zu. Spätestens jetzt ist es an der Zeit sich Gedanken über die Sterbebegleitung und den Tod zu machen.

Es kann auch sein, dass der Hund krank wird oder dass er einen Unfall hat – dann haben wir vielleicht gar nicht die Zeit, über die Sterbebegleitung nachzudenken… 

Gehen wir davon aus, dass wir die Zeit haben, unseren Hund bis in den Tod zu begleiten. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, wie wir unsere Hunde auf ihrer letzten Reise unterstützen können. Doch heute dreht sich alles um die Bachblüten. Sie eignen sich sehr gut, da der Sterbeprozess ein sehr feinfühliger ist und die Bachblüten damit sehr gut harmonieren. Sie sind fein, unterstützen auf der Meridianebene. Diese zieht sich durch den gesamten Hundekörper und versorgt ihn mit Qi, mit Energie, die Bachblüten können vorhandene Blockaden auflösen und dadurch auch die Seelenebene unterstützen.

Doch wann fangen wir mit der Gabe der Bachblüten an? Wenn wir die ersten Alterserscheinungen entdecken? Diese kommen meist schleichend und fallen uns manchmal erst auf, wenn die allgemeinen Beschwerden zunehmen und das Leben des Hundes beschwerlich wird. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall zu überlegen, ob ein professioneller Bachblütenberater hinzugezogen werden soll. Das Alter kann dem Hund unterschiedlichste Beschwerden bereiten, am besten eignet sich eine persönlich abgestimmte Mischung. 

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Einschläfern?

Wenn sich fehlende Lebensfreude und Senilität breit machen, wenn die Hunde apathisch werden und wir das Gefühl haben, dass sie nicht mehr richtig am Leben teilhaben können und / oder wollen, dann sollten wir das erste Mal ans Einschläfern denken. 

Ich empfehle immer, sich eine Vertrauensperson ins Boot zu holen – eine gute Freundin, eine liebe Nachbarin, den Tierarzt, jemanden mit dem man über alles sprechen kann. Denn wenn unsere Hunde merkbar alt sind, dann bekommen wir oft Aussagen zu hören wie: Wahnsinn, der arme Hund, den hätte ich doch schon lange einschläfern lassen! Wie lange willst du denn den Hund noch behalten, der ist doch nur mehr ein Klotz am Bein! Und hier gibt es noch viele Phrasen, die ich lieber nicht aufschreibe. Dafür habe ich ein Beispiel für euch vorbereitet: Stellt euch vor, euer Hund hat Arthrose. Er kommt in der Früh kaum aus dem Bett, ist am Tag deutlich langsamer unterwegs als alle anderen. Er verbringt sein Leben in seinem eignen Tempo, aber er darf im Kreis seiner Familie in Würde altern. Wenn ein Außenstehender sieht, wie der Hund bei der Gassirunde dahinschleicht, kann er schon mal seine eigenen Gedanken dazu äußern, aber er sieht nicht wie der Hund zu Hause ist, wie er sich freut, wenn es Streicheleinheiten gibt oder wenn der Futternapf gefüllt wird. Darum ist eine Vertrauensperson hier von Vorteil: Das sollte jemand sein, der ehrlich und direkt ist, objektiv. Gerne jemand, der nicht direkt in die Familie involviert ist, der aber trotzdem weiß und erkennen kann, ob das Leben für den Hund noch lebenswert ist. Denn das ist das Wichtigste! Der Hund sollte in Würde altern dürfen – wir sind für sein Empfinden verantwortlich! Und wenn es für den Hund nicht mehr tragbar ist, dann müssen wir den Mut haben, die schwierigste Entscheidung von allen zu treffen. Eine Vertrauensperson kann uns hier behilflich sein und uns dabei unterstützen, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.

Der Tierarzt

In den letzten Stunden, Tagen, Wochen unseres Hundes kann der Tierarzt zu einer sehr wichtigen Person in unserem Leben werden. Vielleicht braucht der Hund Medikamente, regelmäßige Untersuchungen und ähnliches. Im Besten Fall fahren wir mit unserem Hund einfach so immer wieder mal zum Tierarzt, setzen uns eine Weile ins Wartezimmer, verwöhnen den Hund mit Streicheleinheiten und / oder Leckereien – damit sie die Praxis in guter Erinnerung haben und gerne hineingehen. Denn wenn es soweit ist, dann sind wir selber nervös und traurig, der Hund spürt das und wenn er dann auch noch schlechte Erfahrungen mit der Tierarztpraxis hat, dann macht es die Gesamtsituation nur noch schlimmer.

Es gibt natürlich auch noch die Möglichkeit, den Hund zu Hause an seinem Lieblingsplatz einschläfern zu lassen. In seinem Lieblingskörbchen oder einem schattigen Platzerl im Garten – es ist sehr wichtig, dass ihr darüber unbedingt vorher mit dem Tierarzt sprecht. Denn nicht jeder TA macht Hausbesuche! Nicht dass ihr hier dann eure Pläne und Wünsche nicht umsetzen könnt – das belastet euch in dieser Ausnahmesituation noch zusätzlich und das kann mit einem Gespräch im Vorfeld vermieden werden.

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Welche Bachblüten sind geeignet?

Während der letzten Wochen und Tage, wenn der Hund deutlich zeigt, dass es soweit ist, wenn er in die akute Sterbephase übergeht, wenn die schwerste aller Entscheidungen getroffen ist, dann können wir mit den Hund mit folgenden Bachblüten unterstützen:

Mischung für die Sterbephase, 20 ml Pipettenflasche, mit Wasser aufgefüllt
Stechginster * Gorse, 5 Tropfen
Heckenrose * Wild Rose, 5 Tropfen
Einjähriger Knäuel * Scleranthus, 2 Tropfen
Walnuss * Walnut, 2 Tropfen

Die Mischung kann in der Apotheke erworben werden. Der Hund darf mehrmals täglich 2 bis 3 Tropfen direkt ins Maul erhalten. Je weiter fortgeschritten die Sterbephase ist, umso öfter dürfen wir die Bachblüten verabreichen – hier gibt es keine genauen Regeln, wir dürfen die Tropfen bei Bedarf auch alle 20 Minuten geben. 

Doch auch wir Menschen können in dieser schwierigen Zeit von den Bachblüten profitieren. Notfalltropfen * Rescue Remedy können uns gut tun und etwas beruhigen, damit wir unserem Hund bestmöglich beistehen können.

Für die Zeit danach, wenn der Hund nicht mehr bei uns ist, wenn sein Platz leer bleibt, dann können uns folgende Bachblüten gut tun:

Mischung für die Trauer danach, 20 ml Pipettenflasche, mit Wasser aufgefüllt
Doldiger Milchstern * Star of Bethlehem, 6 Tropfen
Stechginster * Gorse, 2 Tropfen
Geißblatt * Honeysuckle , 2 Tropfen

Auch diese Mischung kann in der Apotheke besorgt werden. Wir können mehrmals täglich bis zu 4 Tropfen zu uns nehmen. Nicht die Menge der Tropfen ist entscheidend, sondern die Häufigkeit der Gabe. Am Besten haben wir die Mischung immer griffbereit und nehmen ein paar Tropfen, wenn wir das Bedürfnis danach haben. Das wird mit der Zeit immer weniger werden, bis wir irgendwann darauf vergessen. Dann ist der richtige Zeitpunkt, auf weitere Einnahme der Bachblüten zu verzichten.

Die oben angeführten Bachblüten sind Mischungen, die aus meiner langjährigen Erfahrung entstanden sind. Sie können unsere Hunde und auch uns sehr gut unterstützen. Doch eine persönlich auf den Hund abgestimmte Mischung, wie man sie bei einer Bachblütenberatung erhält, wäre noch eine Spur besser, weil man die Individualität des Hundes in die Auswahl der Blüten einfließen lassen kann. 

Mein Fazit:

Mit Bachblüten können wir unsere Hunde auf ihrem letzten Weg begleiten und sie dabei unterstützen. Auch wir selber können von der Kraft der feinstofflichen Kräuterzubereitungen profitieren. Wichtig ist dabei immer, dass wir auf unsere Hunde und ihre akute Situation achten, denn diese Zeit erlebt der Hund nur einmal. Bei Bedarf kann ruhig ein Profi integriert werden, denn ich spreche aus eigener Erfahrung wenn ich sage: wenn unser tierischer Freund stirbt ist das für uns eine Ausnahmesituation und wir können manchmal unsere Gedanken nicht mehr ausreichend ordnen.

Wenn ihr Fragen zum Thema habt, dann könnt ihr mir gerne eine Mail an nicole@dogtisch.academy schreiben oder mich im Forum kontaktieren. Ich freue mich auf eure Nachrichten!

Tief verwurzelte Grüße und noch viele, viele gute Stunden mit euren Hunden wünschen Ingo und Nicole

Nicole Lehner

Ich verhelfe nun schon seit Jahren Tieren zu Ausgeglichenheit & Wohlbefinden – dank der verschiedensten Kräften unserer Natur. Doch die Lehre der Bachblüten hat mich schon immer am meisten fasziniert. 🌸 Eine Lehre, die ich an so viele Hundebesitzer und Interessierte weitergeben möchte – in meiner Online-Ausbildung zum Bachblütenberater für Hunde!

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